Geschichte der Klangheilung
Erste Überlieferungen über den Einfluss und die Wirkung von Klang als Quelle für körperliches und seelisches Wohlbefinden finden bereits vor mehr als 4000 Jahren in den Veden (der ältesten heiligen Texte Indiens) ihren Ursprung.
In der östlichen Vorstellung ist alles aus Klang entstanden, der Mensch, die Götter, das Universum – alles ist somit Klang, Schwingung. Bis heute werden Klänge und Klangschalen in asiatischen Ländern zu Heilzwecken eingesetzt.
Ihren Weg nach Europa fanden die Klangschalen unter anderem durch den deutschen Peter Hess, der sie dort vor mehr als 20 Jahren auf seinen Reisen entdeckte.
Auf der Basis des alten östlichen Heilwissens wurde die Klangmassage als Entspannungs- und unterstützende Heilmethode entwickelt und an die Bedürfnisse der westlichen Welt angepasst.

Wirkung von Klang auf unseren Körper
Auch aus der Physik ist bekannt, dass alles aus Schwingung besteht – Licht, Farben, Töne, jede Zelle des menschlichen Körpers. Ist der Mensch in Einklang mit sich und seiner Umwelt, schwingen seine Zellen harmonisch, was sich in Gesundheit und Wohlbefinden ausdrückt. Dahin gegen kann Disharmonie, also ein Ungleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele, zu Anspannung und Krankheit führen.
Treffen nun Klangschwingungen auf den Körper, verbreiten sich diese und bewirken eine Harmonisierung dessen, was aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ähnlich wie die Wellen, die entstehen, wenn ein Stein ins Wasser eintaucht, breiten sich auch die Klangschwingungen im Körper aus (der zu fast 80% aus Wasser besteht). Jeder Bereich des Körpers kann so erreicht werden.
Dabei gelangen die Schwingungen auf mehreren Wegen in den Körper: Zum einem über das Ohr – wir hören ihn. Hier bewirkt der Klang über das Gehör, dass wir in eine Tiefenentspannung gelangen (dem sogenannten Alpha-Zustand). Wir nehmen den Klang aber auch über die Haut (unser größtes Wahrnehmungsorgan) wahr, denn wie ein sanftes Massieren können wir die durch die Schwingung hervorgerufenen, angenehmen Vibrationen auf der Körperoberfläche spüren.